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Radiofrequenztherapie

Die Radiofrequenztherapie ist ein Verfahren, das die Haut verjüngt, ohne sie abzutragen. Es eignet sich zur Hautstraffung und Faltenglättung. Die Behandlung ist schnittfrei und lässt die Hautoberfläche intakt. Und Sie erleiden keine zeitlichen Ausfälle durch die Behandlung.
Beim diesen Verfahren werden hochfrequente Radiowellen in Impulsen bis tief in die Lederhaut abgegeben. Spürbar ist nur angenehme tiefe Erwärmung.
Die tiefe Erwärmung führt zur Schrumpfung der Kollagenfasern. Daraus folgt ein positiver Soforteffekt. Das Bindegewebe festigt und strafft sich. Der eigentliche Straffungseffekt erfolgt jedoch durch die Kollagenneubildung. Diese Straffung erreicht ihren Höhepunkt nach drei bis sechs Monaten.

Was ist noch zu wissen ist: Der Behandlungserfolg fällt bei wenigen Menschen geringer aus als erhofft. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zu dieser Gruppe gehören, erhöht sich, je älter Sie sind. Wenn Sie über 60 Jahre alt sind, sollten Sie sich ausführlich mit Ihrem Arzt beraten. Die Behandlung dauert je nach Gesichtspartie 20 bis 40 Minuten. Bei einer erfolgreichen Behandlung ist das Ergebnis für mehrere Monate stabil.

Lipofilling

Da das Verfahren etwas aufwendiger ist, ist es sicherlich auch etwas kostspieliger als die einfache Injektion von Bioimplantaten. Der Vorteil besteht jedoch darin, dass ein Teil des implantierten Fettgewebes (ca. 60 %)  – bei entsprechender Technik der Fettimplantation – permanent am injizierten Ort verbleibt und dort wieder Anschluss an das Blutgefäßsystem findet und einen bleibenden Volumendefekt hinterlassen. Deswegen ist es erforderlich, diese Behandlung zunächst in einer Überkorrektur durchzuführen. Dies bedeutet, es wird mehr Fettgewebe an die entsprechende Stelle eingepflanzt als dort gebraucht wird. Nach Rückgang der Schwellung und Abzug einiger der implantierten Fettzellen bleibt dann ein ausreichendes Volumen erhalten.

Typische Indikationen:

  • Tiefe Falten
  • Wangenaugmentation
  • Po-Augmentation
  • Narbenkorrektur
  • Penisverdickung
  • Schamlippenunterspritzung
  • Handrückenunterspritzung
  • Unterspritzung des „G-Punkt“

Fett-weg-Spritze (Injektions-Lipolyse)

Bei der Behandlung injiziert der Arzt einen Wirkstoff ins Fettgewebe, der ursprünglich zur Bekämpfung von Fettembolien entwickelt wurde.

Die Lipolyse ist hauptsächlich eine ideale Methode für die Verkleinerung eines kleinen Doppelkinns sowie für die Konturenverbesserung des Unterkiefers. Sie eignet sich praktisch für jeden Körperteil, wie Beine, Bauch, Knie oder Lipom. Bei größeren Arealen ist die Fettabsaugung nach wie vor die Methode der ersten Wahl.

Hautverjüngung / Mesotherapie

Die Mesotherapie ist ein Verfahren, mit dem eine Verjüngung der Haut im Gesicht, Dekolletee und am Hals aber z. B.  auch an den Handrücken erzielt werden kann.

Eine Reduktion von Cellulitis und Beseitigung der Falten lässt sich auch durch eine Laserbehandlung oder Radiofrequenztherapie erreichen, wodurch die eigene Collagenbildung angeregt wird. Radiowellen im Megaherzbereich dringen über Spezialelektroden unter Verwendung hochwertiger Präparate tief in die Haut ein. Die Energie der Radiowellen erreicht die Dermis und bewirkt eine Verkürzung der zu lang gewordenen Strukturen (Collagen-Shrinking).

Durch die milde Wärmeentwicklung und die Stimulation der Fibroblasten bilden sich neues Kollagen und Elastin. Pigment- und Altersflecken, erschlaffte Haut und hervortretende Handvenen sind nur einige der Merkmale, die sich mit fortschreitendem Alter immer häufiger bemerkbar machen. Man empfindet z.B. eine Hand als attraktiv und jugendlich, wenn sie eine leichte Gewebefülle aufweist. Doch gerade bei Frauen in den Wechseljahren sorgt der fallende Östrogenspiegel dafür, dass die Haut verstärkt ausdünnt und austrocknet. Zurückgewinnen lässt sich das verlorengegangene Volumen durch eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure, Calcium hydroxyapatit, Macrolane oder Eigenfett.
Je nach Situation gibt es verschiedene Methoden, um die Haut optisch zu verjüngen. Unter dem Begriff Hautverjüngung sind daher sowohl kosmetische als auch operative Verfahren zusammengefasst von Peeling, Radiofrequenz-Therapie, Eigenfettunterspritzung und Laserbehandlung bis zur operativen Straffung.

Cellulitisbehandlung

Cellulite wird auch als Orangenhaut bezeichnet. Bei Cellulitis drücken sich vergrößerte Fettzellkammern durch das locker vernetzte Bindegewebe. Durch die Fettansammlungen in diesem Bereich wird der Fluss von Gewebewasser und der Lymphe behindert. Dadurch wird Wasser in das umliegende Gewebe gepresst und die Haut schwillt wellenförmig an. Eine speziell entwickelte Methode, bei der eine Spritze in das betroffene Gewebe injiziert wird, kann diese Symptome eindämmen. Der Wirkstoff ist ein Vitamin-Komplex, der die Durchblutung im betroffenen Gewebe fördert und zusätzlich entzündungshemmend wirkt. Die Behandlung wird von einem speziell ausgebildeten Arzt durchgeführt und von einer Kosmetikerin begleitet.

Als Alternative steht die Laserbehandlung zur Verfügung, die man zwei- bis dreimal hintereinander im Abstand von ein bis zwei Wochen durchführen lassen sollte. Um das Ergebnis aufrechtzuerhalten, ist die Behandlung ein- bis zweimal im Jahr zu wiederholen.

Narbenkorrektur

Es gibt kleinere und größere, sichtbare und fast unsichtbare Narben. Sichtbare Narben können nach Verletzungen und anderen Unfällen, wie Verbrennungen, entstehen. Auch nach Operationen sind Narben unvermeidlich. Bei Operationen kann durch geeignete Schnitt- und Nahttechnik eine möglichst unauffällige Narbenbildung angestrebt werden. Auf die Narbenbildung nehmen einige verschiedene Faktoren Einfluss. Dazu gehören die Tiefe der Wunde, die Blutversorgung des Wundgebietes, Dicke und Farbe Ihrer Haut und der Verlauf der Narbe in Relation zu den Faltlinien der Haut. Saubere, glatte Wundränder, wie sie bei Operationen entstehen, heilen leichter als stumpfe, womöglich gezackte oder gequetschte Wundränder, wie sie bei stumpfen Verletzungen auftreten können. Bei zu großen, zu dicken und zu harten Narben können zunächst einfache Methoden ausprobiert werden, wie beispielsweise regelmäßiges Einreiben mit Salbe, Behandlung mit Laser, chemisches Peeling oder Dermabrasion.

Wenn diese Maßnahmen keinen hinreichenden Erfolg bringen, sollte eine operative Narbenkorrektur erfolgen. Diese sollte nicht vor einem Jahr nach der ursprünglichen Verletzung beziehungsweise Operation stattfinden.

Dermabrasion

In der Schönheits-Chirurgie gibt es viele Möglichkeiten, sein Aussehen hinsichtlich der eigenen Wünsche zu verändern und auch eventuelle durch Unfall entstandene Narben zu beseitigen. Die Dermabrasion ist eine Variante, um störende Narben oder Pigmentflecken mithilfe eines einfachen operativen Eingriffs abzuschleifen und somit zu glätten. Sehr gerne wendet man die Dermabrasion im Bereich des Gesichtes, besonders des Mundes, an.

Nach dem Abschleifen bildet sich ein Schorf auf diesen Stellen, der nach ungefähr zwei Wochen automatisch abfällt. Nach dem Eingriff ist die behandelte Hautstelle noch für längere Zeit gerötet. Die direkte Sonneneinstrahlung ist nach der Behandlung zu vermeiden.

Klinikaufenthalt: ambulant
Arbeitsfähigkeit: in der Regel nach 1 – 2 Wochen
Sportfähigkeit: in der Regel nach 1 – 2 Wochen
Anästhesieform: örtliche Betäubung

Chemisches Peeling

Neben der tiefenreinigenden Wirkung werden raue, überflüssige Oberflächenzellen sanft abgetragen und stärkere Verhornungen beseitigt. Verstopfte Hautporen werden wieder frei und Entzündungen der Haut können so besser abheilen.

Die epidermale Faltentiefe, Pigmentstörungen und Altersflecken werden vermindert, so dass die Haut jugendlicher, glatter und attraktiver wirkt.

Klinikaufenthalt: ambulant
Arbeitsfähigkeit: in der Regel nach 1 – 2 Wochen
Sportfähigkeit: in der Regel nach 1 – 2 Wochen
Anästhesieform: örtliche Betäubung

Laser

Ein medizinisches Lasergerät, z. B. GentleYAG™-Laser von Candela, erzeugt einen intensiven Lichtstrahl einer bestimmten Wellenlänge. Trifft dieser Lichtstrahl auf die Haut, wird er durch Absorption an der Zielstruktur, z. B. Haarfollikel, Blutgefäß, in Wärme umgewandelt. Die zugeführte Energiemenge bestimmt den Erhitzungsgrad des Zielgewebes und damit den therapeutischen Erfolg.

Anwendungsgebiete:

  • effiziente und sichere Haarentfernung
  • Entfernung von störenden Äderchen (z. B. Besenreiser – Gesichtsäderchen)
  • Hautstraffung-Faltenreduzierung-Cellulitis
  • Reduzierung übermäßiger Schweißbildung
  • Aknebehandlung
  • Warzenbehandlung
  • Falten